19.12.2011

Can you spell “disaster?”

It’s written like this: P-K-G.

Oder: ich habe heute meine erste Klausur geschrieben, die in PKG, und ich glaube nie, dass ich sie bestanden habe. Ist unmöglich. Zweiundneunzig Multiple-Choice-Aufgaben, je nur zwei Möglichkeiten, das heißt fünfzig Prozent Chance, die richtige Möglichkeit zu wählen. Also hat man schon deswegen mindestens fünfundvierzig Aufgaben richtig beantwortet.
Okay, schön und gut: aber von den übrigen fünfundvierzig muss man ebenfalls die Hälfte richtig beantwortet haben, um eine genügende Note zu bekommen. Auch noch verständlich – und dann wurden Sachen gefragt wie: „Wie viele Leute haben 2008 in den Niederlanden Antidepressiva geschluckt?“ Möglichkeit A: 100.000, Möglichkeit B: 800.000.
Keine Ahnung? Das hat der Typ vielleicht einmal in der Vorlesung erwähnt. Woher sollte ich das wissen? Und vor allem: WIESO? Natürlich, die haben auch nach anderen Sachen gefragt, inhaltlichen Sachen, aber… Ich glaube nicht, dass ich Depressionen jetzt vieeeel besser verstehe, weil ich weiß, wie viele Leute irgendwann mal Antidepressiva geschluckt haben. (Ich habe 800.000 gewählt. Aber wirklich: keine. Ahnung.)
Ich war nach einer halben Stunde fertig, hatte alle zweiundneunzig Aufgaben ausgefüllt. Das ist das einzige Gute an der Sache – jetzt habe ich mehr Zeit, mich auf Literaturwissenschaften vorzubereiten. Stöhn.

Um trotzdem mit etwas… nicht allzu deprimiertem… abzuschließen, zwei Bilder von unserem schönen Weihnachtsbaum. Ich entschuldige mich für die Bildqualität, ihr dürft meinem Papa die Schuld geben. Sind seine Fotos. ;)
(Ach ja, und ich habe bei beiden ein Stück abgeschnitten, sonst würdet ihr unser ganzes chaotisches Wohnzimmer sehen.)


Schöne Träume!
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15.12.2011

Sorry

Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, habe ich den letzten Eintrag gelöscht... Er hat mir nicht gefallen, vor allem mein Schreibstil nicht, also werde ich den nochmal überarbeiten und dann kommt er wieder zurück. Das könnte allerdings noch eine Weile dauern, weil nächste Woche mal wieder Klausuren anstehen und ich also viel studieren muss. Es tut mir leid.
Auf jeden Fall danke für alle Kommentare, ich freue mich über jede Rückmeldung sehr :)
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10.12.2011

Lessons for the future

Wie gesagt: wenn es ums Kochen geht, bin ich völlig talentfrei. Und das habe ich heute mal wieder besonders schön bewiesen. Getrocknete Linsen soll man anderthalb Stunden lang kochen, sagt zumindest meine Mama. Also, Linsen in den Topf, Wasser dazu, auf die Herdplatte und fertig. Dachte ich. Weil ich vergessen hatte, dass Wasser verdampft.
Also, als ich ungefähr vierzig Minuten wieder in die Küche kam und den Deckel vom Topf nahm, waren die Linsen ganz angebrannt. Ich habe dann noch versucht, die nicht angebrannten Linsen zu retten, aber ohne Erfolg. Wir haben also nur die roten Beten gegessen, mit Mozzarella und zwei in Stückchen geschnittenen Äpfeln.
Wir, das heißt, mein Bruder und ich. Und das blöde an der Sache ist, dass er ziemlich gut kochen kann. Er hätte die Linsen nie anbrennen lassen. Ich habe mich mindestens dreimal bei ihm entschuldigt… Na ja. Ich fühlte mich ganz schön blöd. Mein Bruder war eher amüsiert, glaube ich. Der Titel des Eintrags stammt von ihm, er hat das kopfschüttelnd gesagt, als er die Linsen in den Mülleimer befördert hat. (Er spricht meistens Englisch mit mir, ich weiß auch nicht, wieso… Vielleicht, weil ich so oft wie möglich Deutsch spreche.)
Ich koche nie wieder Linsen. Kartoffeln, das schaffe ich schon noch. Und Möhren. Und rote Beten eben. Ansonsten überlasse ich das Kochen einfach meinem Bruder, dann sind wir uns zumindest sicher, dass das Abendbrot genießbar ist…
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Wandlandkarten

Nur mal kurz ein paar Bilder, ich muss gleich kochen und ehrlich gesagt: ich bin völlig talentfrei, wenn es ums Kochen geht… Also brauche ich immer eine gefühlte Ewigkeit.

Die Bilder habe ich heute in meinem Zimmer gemacht, weil die Poster, die ich zu Sinterklaas bekommen habe, endlich an der Wand hängen.




















Ich glaube, auf dem großen Bild ist es kaum zu sehen, aber die blauen Stecknadeln markieren die Städte, wo ich schon mal war, also Berlin, Köln, Nürnberg, und die gelben die Städte, wo ich noch hin möchte. Also Dresden, Leipzig, Hannover… Und so weiter.











Und eine Weltkarte. Grün markiert, wo ich schon mal war, und rot, wo ich noch hin will. Hier ist’s schon deutlicher zu sehen, glaube ich. Von einer roten Stecknadel weiß ich schon, dass ich die in ein paar Monaten durch eine grüne ersetzen kann: wahrscheinlich werde ich nächstes Jahr mit meinen Eltern für eine Woche nach New York fliegen. :) Ein Traum wird Wahrheit… hoffentlich.

Schöne Träume! <3
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